Sonntag, 20. Januar 2008

Ein gelungener Sonntag

Die letzte Woche hielt einige kleine Abenteuer für uns bereit die wir drei aber super gemeistert haben.
Einmal hatten wir es mit Wachhunden auf einem Firmengelände an dem wir vorbeigegangen sind zu tun, und beim zweiten mal versteckten sich Hund und Halter bei unserer Abendrunde ausgerechnet hinter unserem Auto.
Charly war aber in beiden Situationen erstaunlich leicht zu handeln und hat sich schnell beruhigt!

Aber unser absolutes Highlight zum krönenden Wochenabschluss hatten wir heute:
Charly und ich haben die letzten zwei Wochen intensiv das Maulkorbtragen geübt und alles klappte auch prima. Eigentliches Ziel war, das er heute vielleicht auch mal ohne Leine mit Cody laufen konnte ohne das etwas passieren kann. Elke und Cody haben sich nämlich netterweise heute wieder mit uns getroffen.
Am Ende zeigte sich jedoch das der beste Maulkorb für Charly ein riesiges Stück Holz ist, aber der Reihe nach.

Obwohl beim üben alles gut klappte hat Charly sich heute schlimm gegen den Maulkorb gewehrt. In dem Ledermaulkorb ist er mit den Pfoten hängen geblieben und der Plastikmaulkorb ging auch gar nicht. Also wollten wir ohne Maulkorb, dafür aber wieder mit Abstand spazieren gehen.
Beim Maulkorb ausziehen ist mir jedoch ein blödes Missgeschick passiert und Dirk stand plötzlich nur noch mit Leine und Halti aber ohne Hund da.
Charly war auf dem Weg zu Cody. Zwischendurch konnte Elke ihn noch etwas bremsen und Tempo rausnehmen. Die beiden haben sich beschnüffelt und zu unserer Erleichterung war alles gut.
Die Maulkörbe blieben also im Auto.
Charly blieb trotzdem erstmal angeleint, da das Gelände nicht gut einsehbar war. Heute beruhigte er sich aber trotz der ganzen Aufregung sehr schnell und Cody konnte auch nah an ihm vorbei gehen, ohne das es Charly irgendetwas ausgemacht hätte.
Später sind die beiden dann sogar zusammen frei gelaufen.
Charly hatte einen riesigen Stock als "Maulkorb" gefunden den er wie ein Kaugummi die ganze Zeit im Mund behielt, da war es dann auch nicht mehr schlimm wenn Cody ebenfalls mit Stock an ihm vorbei gesaust kam.

Alles in allem hatten wir sehr viel Spaß und ich denke uns dreien hat es viel Selbstvertrauen gegeben.
Und wenn Elke und Cody die Nase noch nicht voll von uns haben, werden wir drei die beiden gerne noch öfter begleiten ;-)
Und dann gibt es auch Beweisfotos!

Freitag, 11. Januar 2008

Unsere Woche (KW2)

Diese Woche war für Charly sehr anstrengend, obwohl wir leider nicht viele Gelegenheiten hatten Hundebegegnungen zu üben.

Zu dieser Gelegenheit treffen wir an unseren freien Tagen fast jeden morgen einen netten älteren Herren, der mit seinen zwei sehr kleinen Hunde spazieren geht. So bald Charly anfägt Krawall zu schlagen machen die beiden mit. Charly beruhigt sich mittlerweile aber sehr schnell wieder und heute konnte ich mich sogar mit etwas Abstand noch kurz mit dem Herren unterhalten, ohne die Hunde übertönen zu müssen.

Ca. zweimal die Woche kommt Charly zur Zeit mit auf die Arbeit nach Bonn, da er ansonsten zu lange alleine wäre. In unserer Mittagspause haben wir bisher in Bonn nur leider nie jemanden getroffen, obwohl es dort so schöne breite Bürgersteige gibt, die sich zum üben gut eignen würden.
Trotzdem erschöpfen Charly diese Tage im Büro sehr, er kommt dort kaum zur Ruhe. Jedesmal wenn jemand den Kopf zur Tür herein steckt krabbelt er hervor und schaut erstmal wer da kommt.
Außerdem gefällt ihm das frühe Aufstehen überhaupt nicht *lach*
Er ist in letzter Zeit eine richtige Schlafmütze geworden.

Samstag, 5. Januar 2008

Trainingstreff Jan. 08, die erste

Heute haben wir mit unseren ersten beiden freiwilligen üben können. Herzlichen Dank hierfür an Elke und Cody!!!!!

Die beiden haben am vereinbarten Treffpunkt auf uns gewartet, und das Getöse in unserem Auto war groß. Als Charly dann ausstieg und weiterhin bellte, wusste mit Sicherheit im Umkreis von ca. 3km jeder Bescheid, sein bellen schallte wie im Gebirge ;-D

Nach ca. zweimal abwenden und Startschuss ging es dann relativ ruhig (das ein oder andere winseln oder jammern kam noch) los. Und wir drehten eine Runde durch den Wald. Cody lief frei immer ein Paar Meter mehr oder weniger vor uns. Wir haben aber darauf geachtet das immer ca. 2m zwischen den Hunden sind. Fies fand Charly nur, das Cody sich ein Stöckchen gesucht hat, und er war mit keinem anderen Stock abzulenken, sondern wollte natürlich nur das, welches Cody auch hat...

Richtig laut wurde es nochmal als wir einen Hund trafen, der ein ähnliches Mitteilungsbedürfnis wie unser Charly hat. Wir haben den Sicherheitsabstand etwas vergößert und sind ca. zwei Meter in den Wald rein und haben den anderen passieren lassen. Charly hat ziemlich lautstark gebellt, allerdings ohne sich nach vorne in die Leine und die Richtung des anderen Hundes zu werfen. Sein Körper blieb immer in Kontakt mit meinen Beinen.

Jogger und Fahrradfahrer konnten uns getrost passieren, für die interssiert Charly sich nicht die Bohne.


Wir freuen uns schon auf das Nächste treffen und versuchen dann ob wir den Abstand schon ein wenig verringern können.

Jetzt ist unser Krieger ziemlich müde, und muss erst mal eine Mütze (oder einen Elche) voll Schlaf nehmen.



Mittwoch, 2. Januar 2008

Ins neue Jahr

In den letzten vier Wochen hat sich bei uns einiges getan.

Charlys Haare wurden per Bioresonanz analysiert.
Die Analyse hat ergeben, das er große Angst in Hundebegegnungssituationen hat.
Diese Angst versuchen wir nun mit viel viel viel Geduld, üben, üben und noch mal üben und mit Unterstützung von Bachblüten in den Griff zu bekommen.

Die Bachblüten bekommt Charly nun seid ca. drei Wochen und wir haben schon kleine Fortschritte erreicht: Er ist in Stresssituationen leichter wieder ansprechbar. Er wehrt sich nicht gegen Leine und Halti etc. Er hängt sich nicht in die Leine, sondern bleibt halbwegs "Fuß"

Leider ist das üben von Hundebegnungen nicht so einfach. Wir treffen leider selten andere Hunde, und wenn dann sind diese abgeleint und entfernen sich weit von ihren Haltern, da ist uns das Risiko einfach zu groß.

Wir sind also auf der Suche nach Übungspartnern, auf die wir uns verlassen können, und die nicht gleich reis aus nehmen: Also, Freiwillige vor!